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Kalenderblatt für den 23. Juni 2018













Monika und Peter Hansen: Schnacks för jedeen Dag





berühmt.. bekannt.. vergessen.. ?

(Geburts-, Todestage niederdeutscher Autoren)

Eduard Schmelzkopf (23.06.1814 - 1896) > > >

Julius Dörr (23.06.1850 - 1930) > > >

Hans Wendt (23.06.1878 - 1922) > > >

Fritz Simonsen (23.06.1900 - 1987) > > >

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Thema des Tages („Schnipsel“):


Neu 2018: Heidelore Rumler: De oll Kommod´


Hartmut Brun:
„Bisher erschienen die plattdeutschen Gedichte und Kurzgeschichten von Heidelore Rumler in Anthologien und Periodika wie dem Voß un Haas, dem Gillhoff-Jahrbuch oder in der Heft-Reihe Johrestieden. Nun hat die Autorin ihre schönsten Riemels un Vertellers in einem Buch vereinigt.
Freude an der plattdeutschen Sprache, Freude am Singen, Freude am Rezitieren, Freude am Formulieren, Freude am Schreiben. All das spürt man bei Heidelore Rumler.
Das wird mehr als deutlich im vorliegenden Band, besonders, wenn sie Wald, Wasser und Wiesen, die Lewitz oder die Feldberger Seenlandschaft in’n Näwelmand’ besingt. Gerade ihre Natur- und Landschaftsbeschreibungen im Wechsel der Jahreszeiten gehören mit zu den schönsten Leistungen der niederdeutschen Literatur.
Heidelore Rumler ist die Tochter von Anneliese Voß aus dem Lewitzdorf Mirow, die knapp zwanzig Jahre früher ihre Riemels un Vertellers in dem Buch Mien Dörp, dat is mien Heimat zusammenfasste.
Mit dem Sammelband Dei oll Kommod’ tritt Heidelore Rumler voll und ganz in die Fußstapfen ihrer Mutter und erweist somit ebenfalls der Heimat Südwestmecklenburg Reverenz. Sie tut aber noch mehr und erzählt mit väl Pläsier von allerhand snurrigen Begebenheiten. Dazu gehören ein Konzertbesuch in der Kongresshalle Schwerin, Erlebnisse bi’t Inköpen oder beim Haarschneiden.
Heidelore Rumler ist auch eine aufmerksame Beobachterin. So nimmt es nicht wunder, dass sie mitunter unhaltbare Zustände der Jetztzeit einer schonungslosen Kritik unterzieht, aber nie auf verletzende Art, sondern immer in ihrer liebenswürdigen Weise. Auch diese Texte eignen sich vortrefflich für den Vortrag.
Das Heidelore Rumler gelernte Kindergärtnerin ist, spürt man auf Schritt und Tritt beim Lesen der Riemels. Sie schreibt aber nicht über Kinder, sondern versteht es bestens, für Kinder zu schreiben und den Kindern ihre Texte nahe zu bringen.
Darin legt das große Verdienst der Autorin, deren Gedichte, Lieder und Kurzgeschichten der berechtigten Forderung nach Weitergabe der plattdeutschen Sprache und Literatur an die jüngere Generation nachkommen."

Quelle: Verlagsmitteilung: mv-taschenbuch.de

Über Heidelore Rumler: niederdeutsche-literatur.de






Schnack för dissen Dag:


Wat sünd wi nüdli, wenn wi jung sünd, sä de Jung, dor föder he de Farken